Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage zählt zu den so genannten Reflexzonenmassagen. Die Grundidee dahinter ist, dass die Behandlung nicht nur lokal am Ort der Massage, sondern über bestimmte Nervenreizungen auch auf innere Organe Einfluss nimmt.

Hautpartien, die von demselben, zwischen den Wirbeln hervortretenden Nervenstrang versorgt werden, bezeichnet man als ein Segment. Zu einer solchen Zone gehören jedoch nicht nur die entsprechenden Hautpartien, sondern auch die inneren Organe, die von diesem Nervenstrang versorgt werden.

Die Bindegewebsmassage behandelt hauptsächlich Zonen im Bereich des Rückens. Dort finden sich öfter Stellen, an denen die Haut und die Unterhaut miteinander "verklebt" sind. Der Therapeut versucht durch die Massage diese Verklebungen zu lösen.

Eine Bindegewebsmassage findet immer in Kombination mit einer entspannenden Massage statt. Nach einer Bindegewebsmassage sollten Sie ihrem Tier ein paar Tage Ruhe gönnen bzw. es nur so bewegen wie es ihm behagt. Pferde sollten mindestens drei Tage nicht geritten werden. Durch das Lösen der Verklebungen wird zum einen der Stoffwechsel verstärkt belastet, zum anderen können sowohl Muskelkater ähnliche Schmerzen als auch eine erhöhte Empfindlichkeit in den behandelten Bereichen auftreten.


Tier-Physiotherapie

Die Physiotherapie oder auch umgangsprachlich "Krankengymnastik" ist eine sehr vielseitige Behandlungsform.
Sie bietet in vielfältigen Anwendungsgebieten einen gute Antwort. Sie werden erstaunt sein, wie groß das Spektrum der Behandlungen ist.

Hier geht es zurück zur Übersicht der Physiotherapie Behandlungen.